Knigge – Wie Sie sich stilvoll bedanken

„Bitte“ und „Danke“ sind seit je her die Formeln für ein höfliches Miteinander. Doch muss jeder deshalb jetzt ständig „Danke“ sagen?

Es gibt Situationen in denen man wie selbstverständlich diese Worte benutzt – und das durchaus zu Recht. Viele Menschen empfinden auch heute noch, dass ein Dank zum alltäglichem Umgang miteinander gehört. So kommt es häufig vor, dass diese Zauberworte wie ein Türöffner wirken können. Das gilt sowohl in Alltagssituationen als auch in Briefen oder Mails. Wer seinem gegenüber Dank ausspricht, reicht ihm nicht nur Höflichkeit, sondern auch Wertschätzung entgegen. Ob man auf diese Schlüsselworte verzichten möchte, sollte gut überlegt sein. „Bitte“ und „Danke“ sind schlussendlich nicht nur die Frage einer guten Erziehung.

 

Muss ich deshalb jetzt ständig „Danke“ sagen? Nein, sicherlich nicht. Wer es mit diesen Worten übertreibt kann andersherum zu dem Gefühl beitragen, dass der Dank nicht ernst gemeint, sondern nur eine „Floskel“ ist. Gerade in vertrauten zwischenmenschlichen Beziehungen ist es nicht unbedingt notwendig ständig „Danke“ zu sagen. Darauf gänzlich zu verzichten sollte man jedoch auch nicht.

Viel mehr kann man seinen Dank hier auch auf andere Art und Weise zum Ausdruck bringen:

  • Dank mit einem Geschenk
  • Mit einer Dankeskarte
  • Mit einem Strauß Blumen
  • Durch eine Danksagung

Auf der anderen Seite gibt es auch Situationen, in denen es die Höflichkeit erfordert und man sich unbedingt bedanken sollte:

  • Für Geschenke
  • Für Hilfe und Unterstützung
  • Für Auskünfte
  • Für Gefälligkeiten
  • Für eine Einladung
  • Für gute Wünsche

Empfehlenswert und wünschenswert ist für die Mehrheit der Bevölkerung auch der Dank in folgenden Situationen:

  • Für einen guten Service (z. B. im Geschäft)
  • Für besonderes Engagement (z. B. im Verein)
  • Für eine spontane Geeste (z. B. das Aufhalten einer Tür)